Schlafstörungen

Symptomatik

Leidensdruck durch
• Sorgen um die Leistungsfähigkeit
• Angst vor der Nacht

Typische Befürchtungen und Gedanken
• Ich werde heute wieder stundenlang wach liegen und mich quälen.
• Ich kann den nächsten Tag nicht überstehen, wenn ich nicht ausgeschlafen bin.
• Wenn das so weitergeht, werde ich krank, meinen Arbeitsplatz verlieren oder verrückt werden.
• Die Schlafmittel, die ich nehme, werden mich bald abhängig machen.
• Ich habe erst drei Stunden geschlafen, das reicht nicht.

Vorherrschende Gefühle

• Angst
• Ärger
• Hilflosigkeit
• Niedergeschlagenheit
• Verzweiflung

Typische Körpersymptome
• Hohe Muskelanspannung
• Unruhe
• Herzklopfen,
• Schwitzen
• Wachheit

Typische Verhaltensweisen
• Grübeln
• Zu früh ins Bett gehen
• Schlaflos im Bett liegen bleiben und sich herumwälzen
• Tagsüber ein Nickerchen halten

Therapieansätze

• Abklärung möglicher organischer Ursachen für die Schlafstörung
• Aufklärung und Informationsvermittlung über Schlaf
• Erarbeitung der auslösenden und aufrechterhaltenden Faktoren der Schlafstörung
• Vermittlung von Regeln der Schlafhygiene
• Modifikation dysfunktionaler Bewertungen des eigenen Schlafes
• Verhaltensübungen und Stimuluskontrolle
• Entspannungstraining
• Stressbewältigungstraining
• Problemlösetraining

Ziele

• Reduktion des hohen Anspannungsniveaus
• Abbau von schlafbehindernden Verhaltensweisen
• Aufbau von schlaffördernden Verhaltensweisen

Patientenratgeber

Schlafstörungen bewältigen. (Jutta Backhaus, Dieter Riemann) München: BeltzPVU 1996
www.schlafgestoert.de